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Non-Profit-Organisationen-Unterstützungsfonds

Ab 8. Juli können gemeinnützige Vereine Anträge auf Förderungen für betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen (wie Mieten, Pacht, Zinsen, Lizenzkosten) – nicht jedoch für Personalkosten –, die vom 1.4.2020 bis zum 30.9.2020 anfallen, stellen. Außerdem kann ein „Struktursicherungsbeitrag“ in der Höhe von 7 Prozent der Einnahmen der Quartale 1 bis 3 2019 beantragt werden.

Die Höhe der Förderung ist mit der Höhe des Einnahmenausfalls in den Quartalen 1–3 begrenzt. Dieser Einnahmenausfall wird durch den Vergleich der Einnahmen in den Quartalen 1–3 in den Jahren 2020 und 2019 errechnet. Es kann, wenn das günstiger ist, auch mit dem Durchschnitt der Einnahmen der Quartale 1–3 in den Jahren 2018 und 2019 verglichen werden. Bei Neugründungen muss der Einnahmenausfall durch COVID 19 durch den Vergleich mit Vormonaten oder Schätzungen ermittelt werden.
Beträgt die beantragte Förderung (inkl. Struktursicherungbeitrag) maximal 3000 Euro, muss der Einnahmensausfall nicht errechnet werden.

Wenn aufgrund von Statutenmängel der Verein nicht als gemeinnützig anzuerkennen ist, er aber gemeinnützige Zwecke verfolgt, können die Statuten innerhalb von 6 Monaten nachgebessert werden.

Mehr Infos bei der IG Kultur Österreich:

https://igkultur.at/artikel/endlich-npo-fonds-startet-die-eckdaten-im-ueberblick

 

Offizielle Infos:

> NPO-Fonds-Richtlinienverordnung – NPO-FondsRLV

> NPO-Fonds-Infoseite/FAQ/Antragstellung auf https://npo-fonds.at/

 

> Bundesgesetz über die Errichtung eines Non-Profit-Organisationen Unterstützungsfonds

 

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Kultursommer 2020: Wien dreht auf!

Bürgermeister Ludwig und Kulturstadträtin Kaup-Hasler kündigten am 5. Juni an, dass mit einem „Kultursommer 2020“ unter dem Motto „Wien dreht auf!“ in den Monaten Juli und August 800 Acts mit 2.000 Künstler*innen auf rund 25 Spielstätten geplant seien. Damit sollen in der aktuell schwierigen Situation sowohl das Bedürfnis nach einem gemeinsamen Kulturerleben befriedigt und Auftrittsmöglichkeiten für Künstler*innen geschaffen werden.

Eine tatsächliche Ausschreibung gibt es nicht, aber Künstler*innen, die auftreten wollen, können sich mit einem Konzept an kultursommer@stadtwienmarketing.at wenden. Berücksichtigt werden sollte, dass die Auftritte im öffentlichen Raum und bei Tageslicht, lediglich mit Verstärker und Mikros möglich sein sollten. Die Dauer soll entweder ½ oder 1 Stunde betragen und die Aufbauzeit gering sein. Und die Grenze zwischen Bühne und Zuschauer_innenraum sollte natürlich nicht überschritten werden.

Die Auswahl bzw. Programmierung erfolgt über ein künstlerisches Board, welches sich für die jeweiligen Bereiche aus folgenden Personen zusammensetzt: Tina Leisch (Freie Szene, partizipatives Theater und migrantische Kunst), Mira Lu Kovacs (Popmusik, Singer/ Songwriter, neuer Jazz), Fritz Ostermayer (Literatur), Jürgen Partaj (Klassische Musik, Weltmusik), Stephan Rabl (Kinder- und Jugendtheater, neuer Zirkus und Straßentheater, Figuren- und Objekttheater), Rio Rutzinger/Mani Obeya (Tanz und Performance), Julia Sobieszek (Kabarett), Herbert Zotti/Susanne Schedtler/Susanne Rosenlechner (Wienerlied, Wiener Musik, Volksmusik, Jazz, Worldmusic).


Wichtig ist der Stadt Wien laut eigener Angabe eine faire Bezahlung. Hier wird von einem Fair Pay Schema gesprochen, welches wie folgt aussieht:

€ 500,- bis 1 Stunde Auftritt – aber der 3. Vorstellung €350,-

€ 300,- bis 1/2 Stunde Auftritt – ab der 3. Vorstellung €250,-

rein studentische Aufführung: € 150,- pro Person

für einen gesamten Chor: € 500,- pro Person

 

 

Bislang veröffentlichte Infos und Quellen:

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200605_OTS0102/wien-dreht-auf-mit-dem-kultursommer-2020-wird-die-stadt-zur-buehne

stadtwienmarketing.at/projekt/wiendrehtauf/

www.wien.gv.at/kultur-freizeit/kultursommer2020.html

kultursommerwien.at

https://www.assitej.at/2020/06/wien-dreht-auf-stuecke-fuer-junges-publikum-fuer-kultursommer-2020-gesucht/

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Überbrückungsfinanzierung für selbstständige Künstler*innen

Seit 3. Juli können Anträge für Unterstützungen aus dem „Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler“ gestellt werden.

Antragsberechtigt sind:

  • Personen, „die Kunst  und  Kultur  schaffen,  ausüben,  vermitteln  oder  lehren“, die
  • am 13. März 2020 in der SVS versichert waren (Pflichtversicherung oder freiwillige Krankenversicherung) und
  • sich wegen COVID 19 in einer wirtschaftlichen Notlage befinden

Unterstützung: bis zu 6 Monate bis zu 1000 Euro monatlich.

Die Abwicklung erfolgt durch die SVS.

Infoseite der SVS mit Link zum Antragsformular:

 

„Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungsfinanzierungen im Rahme des Bundesgesetzes über die Errichtung eines Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler“ (Entwurf):
https://www.bmkoes.gv.at/dam/jcr:97880715-a117-40f5-962f-099963b4af4a/Richtlinie_Ueberbrueckungsfinanzierungsfonds.pdf

Das entsprechende Gesetz (Gesetzesantrag):https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A/A_00589/fname_801483.pdf

Infos bei der IG Kultur Österreich:
https://igkultur.at/artikel/unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-von-covid19-massnahmen-betroffene-kunst-und#Ueberbrueckungsfinanzierungsfonds-Kuenstler

 

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Mietzinsfreistellung bzw. -reduktion für Geschäftsraummieten infolge der COVID-19-Situation

Die Möglichkeit der Mietfreistellung betrifft prinzipiell Miet- und Pachtobjekte, die aufgrund der aktuellen behördlichen Anordnungen nicht zu dem Zweck benutzbar sind, für den sie angemietet wurden. Beispiele dafür wären Veranstaltungsräume für Kulturveranstaltungen oder Galerien, die aufgrund der behördlichen COVID-19-Verordnungen geschlossen werden mussten.

> Information der Mieter*innen-Initiative Wien

 

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Härtefallfonds für EPUs, freie Dienstnehmer*innen und Kleinstunternehmen

Seit 20. April läuft Phase 2 des Härtefall-Fonds.

Phase 1 endete am 17. April.

In der aktuellen Phase 2 gibt es im Gegensatz zu Phase 1 keine Einkommensober- und -untergrenzen. Mehrfachversicherungen sowie Nebenverdienste sind keine Ausschlussgründe mehr. Und wer erst zwischen 1. 1. und 15. 3. 2020 die unternehmerische Tätigkeit aufgenommen hat, erhält pauschal EUR 500,- pro Monat für die Dauer von maximal 3 Monate.

> Infos der WKO zur Härtefallfonds-Phase 2

Zum Nachweis der Selbständigkeit muss eine SV-Anmeldung erfolgt sein und im letztverfügbaren Steuerbescheid müssen Einkünfte aus Selbstständigkeit deklariert sein.
Wer einen monatlichen Verdienst unter der Ausgleichszulage (EUR 966,65) hat, bekommt 90 % des Verdienstentgangs statt 80 % ersetzt. Voraussetzung dafür ist, dass keine zugelassenen weiteren Nebenverdienste bestehen.
In Fällen von Mehrfachversicherungen bzw. Nebenverdiensten wird das Modell „Auffüllen auf 2.000 Euro“ angewandt. Insgesamt gilt eine Deckelung von EUR 2.000,- – dies beinhaltet Bezüge aus dem Härtefallfonds und alle anderen Einkommen. Dabei werden etwa unselbstständige Einkommen angerechnet.
Wer erst 2020 die Tätigkeit aufgenommen hat, also im Zeitraum 01.01.2020 bis 15.03.2020 bei der Sozialversicherung angemeldet hat, erhält pauschal EUR 500,- pro Monat für die Dauer von maximal 3 Monate und muss dafür plausibel den Verdienstentgang darstellen.

Quelle und genauere Informationen: Informationsseite der IG Kultur Österreich / Kapitel Härtefallfonds: Unterstützung zur Abfederung von Einnahmensausfällen von Kulturvereinen und selbständigen Kulturarbeiter*innen und Künstler*innen

 

Vereine  müssen weiter auf Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Härtefallfonds warten. Die Richtlinien für NPOs werden immer noch verhandelt.

 

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COVID-19-Fonds beim Künstler*innensozialversicherungsfonds (K-SVF)

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde der „COVID-19-Fonds“ zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 eingerichtet. Dieser unterstützt Künstler*innen und Kulturvermittler*innen in einem ersten Schritt mit eine Soforthilfe in Höhe von 1000 Euro (ursprünglich waren es 500 Euro, die letzte Amtshandlung von Ulrike Lunacek aber war es, die Soforthilfe auf 1.000 Euro anzuheben, was laut IG Kultur Österreich auch rückwirkend gilt; der Differenzbetrag werde automatisch berechnet und überwiesen) …
> Infos bei der IG Kultur Österreich

Informationen und einen Leitfaden zur Antragstellung gibt es beim Kulturrat:
https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/ksvf_u_fonds

> FAQ-Liste des Künstler_Sozialversicheurngsfonds (K-SVF)

 

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Kurzarbeit in Kulturvereinen

Auch Kulturvereine können COVID-19-Kurzarbeit für Arbeitnehmer*innen beantragen. Das Modell steht auch gemeinnützigen / non-profit Organisationen offen. Die wichtigsten Fragen zum COVID19-Kurzarbeitsmodell beantwortet die IG Kultur Österreich auf dieser Übersichtsseite:

COVID-19 Kurzarbeit auch für Kulturvereine möglich

 

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Fixkostenzuschuss für Unternehmen (im Rahmen des Corona-Hilfsfonds)

Unternehmerisch betriebene Kultureinrichtungen können seit 20. Mai via FinanzOnline einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss zur Deckung der Fixkosten für drei Monate beantragen. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die durch die Corona-Krise einen Umsatzverlust von zumindest 40% erleiden.

Informationen bei der IG Kultur Österreich:
igkultur.at/artikel/unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-von-covid19-massnahmen-betroffene-kunst-und

Informationen beim Finanzministerium:
www.bmf.gv.at/public/top-themen/corona-hilfspaket-faq.html

 

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Initiative „Stiftungen helfen Künstlern“

Der Fundraising-Verband Austria schreibt in einer Aussendung: „Bei der Initiative ,Stiftungen helfen Künstlern‘ können alle Kultur schaffenden Einzelpersonen einen Antrag auf Unterstützung stellen, die seitens des Corona-Härtefallfonds und des Künstler-Sozialversicherungsfonds aufgrund ihres rechtlichen Status keine Unterstützung erhalten. Ebenso können begründete Härtefälle eingebracht werden, wenn die Mittel aus den beiden Fonds nicht ausreichen, um die persönliche Lebenssituation abzusichern. Die Beurteilung der Vergabe erfolgt über einen Beirat. Alle Informationen über Antragskriterien und benötigte Unterlagen werden in den nächsten Tagen auf www.stiftung-oesterreich.at veröffentlicht.

https://www.stiftung-oesterreich.at/de/unsere-projekte/Stiftungen_helfen_Kuenstlern

 

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Herabsetzung von AKM-Entgelten

Die AKM hat gegenüber der IG Kultur Österreich Gesprächsbereitschaft für Veranstalter*innen mit Pauschalverträgen signalisiert, das Entgelt zu verringern, wenn Veranstaltungen aufgrund der Verordnung über längere Zeit ausfallen. Die AKM werde mögliche Lösungen je nach Höhe von Fall zu Fall unterschiedlich handhaben. Betroffene mögen sich mit der zuständigen Geschäftsstelle in Verbindung setzen. 

 

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Kultur-Katastrophenfonds, Sozialfonds und SKE-Fonds der Verwertungsgesellschaften für Urheber*innen und Interpret*innen

Die Verwertungsgesellschaften bieten Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Mitglieder. Voraussetzung dafür ist entsprechend die Mitgliedschaft bei der jeweiligen Verwertungsgesellschaft! Einen Überblick gibt es bei der IG Kultur Österreich:
> https://igkultur.at/artikel/unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-von-covid19-massnahmen-betroffene-kunst-und#SKE

Zum Beispiel:

Katastrophenfondes für Musik-Urheber*innen von AKM, austro mechana und OESTIG:
https://www.akm.at/blog/2020/03/13/kultur-katastrophenfonds-fuer-musikschaffende/

Corona-Überbrückungsfonds der Bildrecht:
https://www.bildrecht.at/bildurheberinnen/corona-überbrückungsfonds/

 

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Gutscheine statt Rückerstattung des Eintrittentgelts bei Absage von Veranstaltungen

Das am 28. April vom Nationalrat beschlossene „ Bundesgesetz zur Sicherung des Kunst-, Kultur- und Sportlebens vor weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz – KuKuSpoSiG)“ ermöglicht Veranstalter*innen, bei Absagen anstelle der Rückerstattung des Ticketpreises Gutscheine auszustellen.

Mehr Informationen bei der IG Kultur Österreich:
Gut-/Scheinlösung zur Sicherung des Kunst- und Kulturlebens

 

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Infoschreiben der „Stadt Wien Kultur“ an Fördernehmer*innen

In einem Infoschreiben der „Stadt Wien Kultur“ wurden am 17. März die Fördernehmer*innen gebeten, bis 20. März (!) dem zuständigen Referat u. a. mitzuteilen, ob geplante Vorhaben durch die gegenwärtige Situation beeinträchtigt sind, welche Veränderungen sich ergeben, ob Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden, und welche finanziellen Auswirkungen sich daraus ergeben.

Diese Daten sollen der „Stadt Wien Kultur“ helfen, ein „Gesamtbild des Status quo“ zu erstellen. Wir gehen davon aus, dass dieses Gesamtbild deutlich machen wird, wie sehr und dringend das von uns bereits am 10. März geforderte Maßnahmenpaket für den Kunst- und Kulturbereich nötig ist. Die „Stadt Wien Kultur“ hat uns gegenüber klargestellt, dass diese Mitteilung nichts mit der Abrechnung des Projekts zu tun hat. Wenn die finanziellen Auswirkungen von Absagen, Verschiebungen und anderen Änderungen bei geplanten Vorhaben noch nicht errechnet werden können, können diese von euch auch, so gut wie eben möglich, geschätzt werden. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, die Mitteilung nicht bis 20. März möglich ist, hat dies keine Konsequenzen, außer dass das Gesamtbild der Auswirkungen darunter leidet.

Die „Stadt Wien Kultur“ erinnert aber auch, dass Förderungen der „Stadt Wien Kultur“ bekanntlich grundsätzlich ganz oder teilweise zurückgezahlt werden müssen, wenn das geförderte Vorhaben nicht durchgeführt wird (Punkt 9 der Förderrichtlinien). Bei der Festlegung der Höhe der Rückforderung ist aber der Schweregrad des Widerrufsgrundes und das Ausmaß des Verschuldens der Fördernehmenden zu berücksichtigen (ebd.).

Hierzu besteht vermutlich noch viel Verhandlungsbedarf. Das von der IG Kultur Wien von der Stadt Wien geforderte Maßnahmenpaket muss auch bei der Förderabrechnung sicherstellen, dass die Corona-Pandemie für Kunst-und Kulturakteur*innen nicht zur Existenzbedrohung wird!

Eine Auskunft, ob und in welchem Ausmaß Rückzahlungen von Förderungen notwendig sind, könne erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen gegeben werden, teilt „Stadt Wien Kultur“ weiters mir. Deshalb sollen jetzt unbedingt Aufzeichnungen geführt und alle Maßnahmen dokumentiert werden.

 

Der Inhalt des Schreibens der „Stadt Wien Kultur“ ist auch online abrufbar:

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/corona-kulturfoerderungen.html

„Stadt Wien Kultur“ ersucht darin ausdrücklich, im Falle von kurzfristig notwendig gewordenen Absagen, Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung innerhalb der im Zusageschreiben der Kulturabteilung vorgegeben Frist bereitzuhalten. Erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität könne eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich werde ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten.

 

>Aktuelle Informationen von „Stadt Wien Kultur“ für FördernehmerInnen und Kulturschaffende - Einschränkungen aufgrund des Coronavirus

 

 

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Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement

Der Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement des Sozialministeriums wurde für coronabedingte Zuwendungen angehoben. Antragsberechtigt sind natürlich wie juristische Personen, etwa Vereine, die zentral mit (unbezahlten) Freiwilligen arbeiten.

Infos bei der IG Kultur Österreich:

https://igkultur.at/artikel/unterstuetzungsmoeglichkeiten-fuer-von-covid19-massnahmen-betroffene-kunst-und#freiwilligenfonds

 

 

 

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Antragsfrist abgelaufen:
Ansuchen für Arbeitsstipendien aufgrund von COVID 19 bei „Stadt Wien Kultur“ bis 29. April möglich

Mit den Arbeitsstipendien sollte freischaffenden Künstler*innen und Wissenschafter*innen  mit Hauptwohnsitz in Wien in der aktuellen Krisensituation die Möglichkeit geboten werden, der künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen. Bis 29. April waren Ansuchen um ein einmaliges Arbeitsstipendium in der Höhe von maximal 3.000 Euro bei der „Stadt Wien Kultur“ möglich.

Ergänzung: Arbeitsstipendien erhalten laut FAQ-Liste der „Stadt Wien Kultur“ nur Personen, die über kein regelmäßiges Einkommen verfügen. Einkommen aus Arbeitslosenversicherung, Notstandshilfe, Mindestpension gelten als Ausschlussgründe.
Der Bezug von Kinderbetreuungsgeld ist kein Ausschlussgrund.
Ebenfalls kein Ausschlussgrund ist der Bezug von Mittel aus dem Corona-Härtefallfonds.
Bitte diese FAQ-Liste der „Stadt Wien Kultur“ beachten.

Insgesamt sollten ursprünglich 1 Million Euro zur Verfügung stehen. Dieser Betrag wurde mittlerweile auf 6,3 Millionen Euro erhöht.

(Bereits wenige Tage nach Vorstellung der „Arbeitsstipendien aufgrund von COVID 19“ der „Stadt Wien Kultur“ zeigte sich, dass die bereitgestellten Mittel von ursprünglich 1 Million Euro nicht ausreichten. Nach einem missverständlichen Eintrag auf der Website der Stadt Wien am 8. April, dass die Mittel erschöpft seien, stellte „Stadt Wien Kultur“ inzwischen klar: „Wir nehmen weitere Ansuchen entgegen, bitten jedoch um Verständnis, dass es bei der Bearbeitung zu Verzögerungen kommen wird.“ Stadträtin Kaup-Hasler sei um eine Aufstockung des Budgets sehr bemüht.
Die IG Kultur Wien empfahl allen, die das vorgehabt haben, unbedingt trotzdem anzusuchen. Wir müssen durchsetzen, dass die Mittel auf den jetzt sichtbar gewordenen Bedarf aufgestockt werden)

Die endgültige Bearbeitung aller Ansuchen werde nach Ablauf der Einreichfrist erfolgen, schreibt die „Stadt Wien Kultur“, Erledigungen erfolgen ab Mitte Mai. 

Genauere Informationen:
https://www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/projekte/subventionen/arbeitstipendium.html

> Vorankündigung der Rathauskorrespondenz

> Aktuelle Information der Rathauskorrespondenz: Kaup-Hasler/Hanke/Margulies: Enormes Interesse an Arbeitsstipendien für freischaffende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen +++ Stadt Wien stockt Budget Arbeitsstipendien von 3 Mio. auf 6,3 Mio. auf +++ 2.310 Anträge werden positiv behandelt

 

 

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