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#COVID19 – Maßnahmen, Fonds, …

 

 

NEU: Arbeitsstipendien von „Stadt Wien Kultur“ aufgrund von COVID 19

Ab sofort können sich freischaffende Künstler*innen und Wissenschafter*innen  mit Hauptwohnsitz in Wien für ein einmaliges Arbeitsstipendium in der Höhe von maximal 3.000 Euro bei der „Stadt Wien Kultur“ bewerben. Damit will die „Stadt Wien Kultur“ in der aktuellen Krisensituation die Möglichkeit bieten, der künstlerischen und wissenschaftlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen. Bewerbungen sind bis 29. April per E-Mail möglich. Insgesamt stehen laut Aussagen von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler von der SPÖ und vom grünen Kultursprecher Martin Margulies 1 Million Euro zur Verfügung.

Genauere Informationen und Bewerbung um ein einmaliges Arbeitsstipendium aufgrund von COVID-19:
https://www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/projekte/subventionen/arbeitstipendium.html

> Vorankündigung der Rathauskorrespondenz

 

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Mietzinsfreistellung bzw. -reduktion für Geschäftsraummieten infolge der Covid-19-Situation

Die Möglichkeit der Mietfreistellung betrifft prinzipiell Miet- und Pachtobjekte, die aufgrund der aktuellen behördlichen Anordnungen nicht zu dem Zweck benutzbar sind, für den sie angemietet wurden. Beispiele dafür wären Veranstaltungsräume für Kulturveranstaltungen oder Galerien, die aufgrund der behördlichen Covid-19-Verordnungen geschlossen werden mussten.

> Information der Mieter*innen-Initiative Wien

 

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Härtefallfonds für EPUs, NPOs, freie Dienstnehmer*innen und Kleinstunternehmen

Am 27. März begann der Härtefall-Fonds für EPU, freie Dienstnehmer_innen und Kleinstunternehmer_innen zu arbeiten: Mit einer Soforthilfe (1.000 Euro oder auch nur 500 Euro) als Phase 1. Eine Überbrückungsfinanzierung bis auf weiteres (insg. max. 6.000 Euro) folgt in Phase 2. Diese ist aber ebenso noch in Verhandlung wie die Ausgestaltung von Notfallhilfen für gemeinnützige Träger (NPO) bzw. der Land- und Forstwirtschaft. 
Unterstützung bekommt nur, wer in der SVS pflichtversichert ist (Stichtag 31.12.2019), also Jahreseinkünfte von zumindest 5.361,72 Euro im Jahr 2019 erzielt hat.
> Der Kulturrat fordert Nachbesserungen.

> Infoseite der IG Kultur Österreich

Dieser Härtefallfonds für EPUs, freie Dienstnehmer*innen, gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Vereine und Kleinstunternehmen wurde am 20. März von National- und Bundesrat ein beschlossen.
> Informationsseite der WKO zum Härtefallfonds

 

 

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COVID-19-Unterstützungsfonds beim Künstler*innensozialversicherungsfonds

Der Künstler*innensozialversicherungsfonds KSVF hat bereits festgestellt, dass Einkommensausfälle durch die Corona-Krise jedenfalls eine Notlage im Sinne dieses Unterstützungsfonds sind. Antragsberechtigt sind aber nur Künstler*innen im Sinne des KSVF, mit Beschluss des 2. COVID-19-Gesetzes auch Kulturvermittler*innen.

Informationen und einen Leitfaden zur Antragstellung gibt es beim Kulturrat:
https://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/ksvf_u_fonds

Infoseite der IG Kultur Österreich dazu:
https://igkultur.at/artikel/praxisleitfaden-antragstellung-beim-unterstuetzungsfonds-des-ksvf-einem-notfall

Die Antragstellung für den COVID-19-Unterstützungsfond soll ab Montag, 30.03.2020, möglich sein.

 

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Kurzarbeit in Kulturvereinen

Auch Kulturvereine können COVID-19-Kurzarbeit für Arbeitnehmer*innen beantragen. Das Modell steht auch gemeinnützigen / non-profit Organisationen offen. Die wichtigsten Fragen zum COVID19-Kurzarbeitsmodell beantwortet die IG Kultur Österreich auf dieser Übersichtsseite:

COVID-19 Kurzarbeit auch für Kulturvereine möglich

 

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Initiative „Stiftungen helfen Künstlern“

Der Fundraising-Verband Austria schreibt in einer Aussendung: „Bei der Initiative ,Stiftungen helfen Künstlern‘ können alle Kultur schaffenden Einzelpersonen einen Antrag auf Unterstützung stellen, die seitens des Corona-Härtefallfonds und des Künstler-Sozialversicherungsfonds aufgrund ihres rechtlichen Status keine Unterstützung erhalten. Ebenso können begründete Härtefälle eingebracht werden, wenn die Mittel aus den beiden Fonds nicht ausreichen, um die persönliche Lebenssituation abzusichern. Die Beurteilung der Vergabe erfolgt über einen Beirat. Alle Informationen über Antragskriterien und benötigte Unterlagen werden in den nächsten Tagen auf www.stiftung-oesterreich.at veröffentlicht.

https://www.stiftung-oesterreich.at/de/unsere-projekte/Stiftungen_helfen_Kuenstlern

 

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AKM

Die AKM hat gegenüber der IG Kultur Österreich Gesprächsbereitschaft für Veranstalter*innen mit Pauschalverträgen signalisiert, das Entgelt zu verringern, wenn Veranstaltungen aufgrund der Verordnung über längere Zeit ausfallen. Die AKM werde mögliche Lösungen je nach Höhe von Fall zu Fall unterschiedlich handhaben. Betroffene mögen sich mit der zuständigen Geschäftsstelle in Verbindung setzen. 

Für Musik-Urheber*innen wurde von AKM, austro mechana und OESTIG ein Katastrophenfonds eingerichtet:
https://www.akm.at/blog/2020/03/13/kultur-katastrophenfonds-fuer-musikschaffende/

 

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Infoschreiben der „Stadt Wien Kultur“ an Fördernehmer*innen

In einem Infoschreiben der „Stadt Wien Kultur“ wurden am 17. März die Fördernehmer*innen gebeten, bis 20. März (!) dem zuständigen Referat u. a. mitzuteilen, ob geplante Vorhaben durch die gegenwärtige Situation beeinträchtigt sind, welche Veränderungen sich ergeben, ob Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden, und welche finanziellen Auswirkungen sich daraus ergeben.

Diese Daten sollen der „Stadt Wien Kultur“ helfen, ein „Gesamtbild des Status quo“ zu erstellen. Wir gehen davon aus, dass dieses Gesamtbild deutlich machen wird, wie sehr und dringend das von uns bereits am 10. März geforderte Maßnahmenpaket für den Kunst- und Kulturbereich nötig ist. Die „Stadt Wien Kultur“ hat uns gegenüber klargestellt, dass diese Mitteilung nichts mit der Abrechnung des Projekts zu tun hat. Wenn die finanziellen Auswirkungen von Absagen, Verschiebungen und anderen Änderungen bei geplanten Vorhaben noch nicht errechnet werden können, können diese von euch auch, so gut wie eben möglich, geschätzt werden. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, die Mitteilung nicht bis 20. März möglich ist, hat dies keine Konsequenzen, außer dass das Gesamtbild der Auswirkungen darunter leidet.

Die „Stadt Wien Kultur“ erinnert aber auch, dass Förderungen der „Stadt Wien Kultur“ bekanntlich grundsätzlich ganz oder teilweise zurückgezahlt werden müssen, wenn das geförderte Vorhaben nicht durchgeführt wird (Punkt 9 der Förderrichtlinien). Bei der Festlegung der Höhe der Rückforderung ist aber der Schweregrad des Widerrufsgrundes und das Ausmaß des Verschuldens der Fördernehmenden zu berücksichtigen (ebd.).

Hierzu besteht vermutlich noch viel Verhandlungsbedarf. Das von der IG Kultur Wien von der Stadt Wien geforderte Maßnahmenpaket muss auch bei der Förderabrechnung sicherstellen, dass die Corona-Pandemie für Kunst-und Kulturakteur*innen nicht zur Existenzbedrohung wird!

Eine Auskunft, ob und in welchem Ausmaß Rückzahlungen von Förderungen notwendig sind, könne erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen gegeben werden, teilt „Stadt Wien Kultur“ weiters mir. Deshalb sollen jetzt unbedingt Aufzeichnungen geführt und alle Maßnahmen dokumentiert werden.

 

Der Inhalt des Schreibens der „Stadt Wien Kultur“ ist auch online abrufbar:

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/corona-kulturfoerderungen.html

„Stadt Wien Kultur“ ersucht darin ausdrücklich, im Falle von kurzfristig notwendig gewordenen Absagen, Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung innerhalb der im Zusageschreiben der Kulturabteilung vorgegeben Frist bereitzuhalten. Erst nach Prüfung der Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität könne eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich werde ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten.

 

>Aktuelle Informationen von „Stadt Wien Kultur“ für FördernehmerInnen und Kulturschaffende - Einschränkungen aufgrund des Coronavirus

 

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Laufend aktualisierte Übersichtsseite der IG Kultur Österreich über Unterstützungsmöglichkeiten für von COVID19-Maßnahmen betroffene Kunst- und Kulturakteur*innen
Von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus sind alle betroffen, für in Kunst und Kultur Tätige kann der Einnahmenausfall existenzbedrohend sein. Auf dieser Seite der IG Kultur Österreich findet ihr eine Zusammenschau aller bislang bekannten Sonderregelungen und Unterstützungsmöglichkeiten (Härtefallfonds, Kurzarbeit, COVID-19-Unterstützungsfonds des K-SVF, SKE-Fonds, …), um akute Notlagen von Kulturvereinen sowie Künstler*innen- und Kulturarbeiter*innen abzufedern. >hier klicken<