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Wann veranstalten?

Veranstaltungen nach dem Veranstaltungsgesetz dürfen in Wien grundsätzlich nicht vor 6 Uhr in der Früh beginnen. Wann sie beendet werden müssen, richtet sich nach dem Ort der Veranstaltung.


Auf Antrag der Veranstalter_innen kann die Behörde „aus besonderem Anlass ausnahmsweise und befristet die Beendigung einer bestimmten Veranstaltung mit einer späteren Stunde“ festsetzen.


Andererseits kann aus „sicherheitspolizeilichen Gründen, aus Gründen des Jugendschutzes, zur Wahrung kultureller Interessen oder zur Vermeidung einer durch die Veranstaltung verursachten oder geförderten unzumutbaren Belästigung der Nachbarschaft“ die Behörde die erlaubten Veranstaltungszeiten auch einschränken.


Erlaubte Veranstaltungszeiten (grundsätzliche Zeiten gemäß § 26 (1) und (2) des Wiener Veranstaltungsgesetzes):

• im Freien: 6–22 Uhr

• in geschlossenen Veranstaltungsstätten: 6–2 Uhr

• in Verbindung mit einem Gastgewerbe: 6 Uhr bis zur gastgewerblichen Sperrstunde

• in Verbindung mit Buschenschank: 6 Uhr bis zum Ende der erlaubten Ausschankzeit


In Wien ist also die veranstaltungsgesetzliche mit der gastgewerblichen Sperrzeit gekoppelt; diese ist in einer Verordnung des Landeshauptmanns für Wien zur Gewerbeordnung geregelt. Im Falle einer beabsichtigten Sperrzeiterweiterung ist es daher sinnvoll, wenn die_der Gastronom_in den Antrag bei der zuständigen Gewerbebehörde stellt.