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14.01.2020

Hört, was die FPÖ abdrehen möchte!

Der FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss findet es in einer eigens dafür fabrizierten Presseaussendung völlig inakzeptabel, „dass die Wienerinnen und Wiener für ein völlig wertloses Antifa-Radio zahlen sollen“. Er meint damit die Subvention in der Höhe von 422.000 Euro für 365 Tage 24-Stunden-Vollprogramm in 23 Sprachen auf Radio ORANGE 94.0, produziert von rund 500 Radiomacher*innen in 169 Sendereihen, samt Schulungsbetrieb sowie Projekten zur Förderung von Medienkompetenz und Medienkritik.
Eine Sprechblase mit böse dreinschauendem Gesicht

Mag sein, dass die FPÖ stört, dass beim freien Radio Orange zivilgesellschaftlich relevante Diskurse auf neue, kritische und diverse Hörer_innenkreise treffen. Dass es sich für Chancengleichheit und ein offenes Miteinander einsetzt und aktiv gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung einsetzt. Dass dort jene zu Wort kommen dürfen, die anderswo nicht gehört werden. Von der IG Kultur Wien hat es dafür – konkret für das Projekt „Medienkritik Orange“ – 2018 einen Förderpreis der freien Szene Wiens erhalten.

In Ungarn wurde das freie Radio „Civilradio“ im Dezember von der Medienbehörde die Lizenz entzogen. In Wien möchten Freiheitliche jetzt dem freien Radio die Finanzierung entziehen. Im Wiener Gemeinderat blieben FPÖ und DAÖ am 19. Dezember mit ihren Gegenstimmen zur Förderung aber deutlich in der Minderheit. Jetzt wird es halt wieder mit populistischer Stimmungsmache probiert.

 

Die Antwort von Radio ORANGE auf die FPÖ auf Facebook in 7 Akten:

https://www.facebook.com/radioorange/posts/3029574737054967

 

Die Website von Radio ORANGE 94.0:

https://o94.at/

 

(Grafik: Radio ORANGE 94.0)