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21.04.2020

Stadt Wien stockt Arbeitsstipendien aufgrund von COVID 19 auf 3 Millionen auf

Nun sollte eine Adaptierung der Einreichkriterien überdacht und offene Fragen hinsichtlich dieses zusätzlichen Einkommens geklärt werden.
Symbolbild: Ein Glas voller Geldscheine

Es kann weiterhin bis zum 29.4.2020 eingereicht werden.

Die IG Kultur Wien begrüßt den Schritt der Wiener Stadtregierung und von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Mittel für einmalige Arbeitsstipendien aufgrund von COVID 19 zu erhöhen.

Mit dieser wichtigen Erhöhung sollten nun die Einreichkritierien adaptiert werden, um damit Lebensrealitäten von Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen im freien Kunst- und Kulturbereich besser zu berücksichtigen. Diese einmaligen Arbeitsstipendien sind eine wichtige Unterstützungsleistung für sich aktuell in prekärer Situation befindliche Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen, dabei sollten weiters zur besseren Orientierung für Antragsteller_innen dringend offene Fragen durch die Stadt Wien geklärt werden.

  • Regelmäßige Einkommen wie der Bezug von Notstandshilfe und AMS-Bezug sollten keine Ausschlusskriterien für die Beantragung des Stipendiums sein
  • Als Einkommensgrenze für regelmäßige Bezüge empfehlen wir daher die aktuelle Armutsgefährdungsschwelle (60 % des Median-Einkommens) von 1.259€ monatlich für einen Einpersonen-Haushalt, bei Mehrpersonen-Haushalten entsprechend mehr Quelle: Armutskonferenz.


Darüber hinaus sollte die Stadt Wien abklären,

  • ob Einkünfte aus diesen Arbeitsstipendien einkommensteuerfrei sind oder nicht.
  • ob der Bezug der Arbeitsstipendien Ansprüche auf Arbeitslosengeld und Notstandshilfe schmälert.

 

 

 

Foto: Irmgard Almer, Symbolbild eines Spendenglases im mo.ë