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Preis der freien Szene Wiens: Die Wahl hat begonnen.

Der Preis-Katalog und die Lose zur Auswahl der auf Facebook präsentierten Projekte
Foto: Mimie Maggale


Die Wahl zum Preis der freien Szene ’16 hat begonnen. Die Wahlberechtigten erhalten in diesen Tagen die Wahlunterlagen.

Auf unserer Facebook-Seite stellen wir ab sofort jeden Tag drei Projekte vor. Die Reihenfolge wird täglich durch Los bestimmt.

Eine Gesamtübersicht samt ausführlicher Präsentation aller zur Wahl stehenden Projekte gibt es online HIER.

Wir freuen uns auf zahlreiche Stimmabgaben und auf euer Kommen zur Preisverleihung (und zum kultcamp) am 15. Oktober!

 

 

Nächstes Treffen der Plattform #istnoetig …

Collage mit Schnipsel aus Antwortbriefen des Kulturstadtrats

… am Montag, 19. September 2016, 16-19 Uhr

in der Gallerie Schleifmühlgasse 12-14

1040 Wien

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/250357025364117/

Infos zur Plattform: https://istnoetig.noblogs.org/

 

 

Endlich: Stadt Wien schafft Vergnügungssteuer ab.

Zeichnung: Vogerl fliegt mit Steuer im Schnabel davon

Die Stadt Wien schafft per 1. Jänner 2017 die Vergnügungssteuer ab. Das verkündete am 14. September Stadträtin Renate Brauner zusammen mit den Landtagsabgeordneten Tanja Wehsely (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne). Beschlossen wird dies zwar erst in einer Landtagssitzung am 30. September, mit den Stimmen von SPÖ und Grünen ist eine Mehrheit dafür aber sicher.

Damit wird eine Jahrzehnte alte Forderung der IG Kultur Wien endlich erfüllt.

Die Vergnügungssteuer stellte nicht nur für kommerzielle Veranstaltungsbetriebe, sondern auch für gemeinnützige Kulturvereine eine enorme Belastung dar. So mussten etwa für alle Veranstaltungen in Räumen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 200 Personen, bei denen getanzt werden konnte, 15 Prozent der Einnahmen aus Eintrittsentgelten und Buffet abgeführt werden. Für Filmvorführungen mussten 20 Prozent gezahlt werden. Für vergnügungssteuerpflichtige Veranstaltungen mit freiem Eintritt war eine „Pauschsteuer“ fällig, die sich nach Quadratmeterzahl und Dauer richtete. All dies stellte nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen erheblichen bürokratischen Aufwand dar. Eintrittskarten mussten dem Magistrat vorgelegt und von diesem amtlich gekennzeichnet werden.

Am 31. Dezember 2016 soll nun das komplette Vergnügungssteuergesetz außer Kraft treten. Lediglich für die Besteuerung illegaler Glücksspielautomaten wird ein neues Gesetz geschaffen.



Open house am 8. September: Kulturinfoservice der IG Kultur Wien präsentiert neue Broschüre.

Kunst und Kultur finanzieren

Am 8. September erscheint „Kunst und Kultur finanzieren“, die neue Broschüre des Kulturinfoservice der IG Kultur Wien.  Dazu laden die IG Kultur Wien und die Kultursprecher von SPÖ und Grüne Wien zu einem „open house“ am 8. September um 13 Uhr in die Räumlichkeiten des Kulturinfoservice ein.

Die neue Broschüre schließt die Reihe der bisher erschienen Broschüren „Kultur veranstalten in Wien“ und „Kulturverein gründen und betreiben“ ab, die mittlerweile zur Standardliteratur für freie und autonome Kulturarbeit geworden sind

Nach dem erfolgreichen Start des Kulturinfoservice (KIS) im Jahr 2013 wird am 8. September nach drei Jahren Bilanz über die kostenlosen Beratungsleistungen gezogen, das Herbstprogramm präsentiert sowie Perspektiven der unabhängigen Beratungsstelle diskutiert. Anschließend gibt es eine Führung durch die Räume.

Das KIS ist die unabhängige Beratungsstelle für alle, die in Wien Kunst- und Kultur machen. Das Kulturinfoservice (KIS) wurde von der IG Kultur Wien entwickelt und wird seither von dieser betrieben.

Am Podium:
Günther Friesinger (IG Kultur Wien)
Peko Baxant (Wiener SPÖ)
Martin Margulies (Kultursprecher Grüne)

Donnerstag, 8. September 2016, 13:00
RAUM
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

 

 

 

kultcamp16 – das Barcamp zu dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien

kultcamp16 (Logo)

Eine andere Kulturpolitik #istnoetig, die ihr Augenmerk auf die Vielfalt, Wichtigkeit und das Potential dezentraler, lokaler Initiativen in der Stadt Wien lenkt. Das neue Regierungsabkommen 2015 stellt zwar die dezentrale Kulturarbeit ins Zentrum, jedoch fehlen bislang Signale von Seiten der offiziellen Kulturpolitik, das Thema öffentlich zu diskutieren und gemeinsam Visionen für eine andere Stadt- und Kulturpolitik mit unterschiedlichen Akteur_innen in diesem Feld zu entwerfen. Visionen, Diskussionen und Strategien für eine andere Stadt- und Kulturpolitik brauchen aber Denk-Räume und Offenheit, um sich zu entfalten und sichtbar zu werden.

Das kultcamp16, das erstmals am 15. Oktober im Rahmen des Preises der freien Szene im WUK stattfindenden wird, will diese notwendige breite und öffentliche Auseinandersetzung ermöglichen. Es lädt dazu ein, uns selbst als Expert_innen für Themen, die unter den Nägeln brennen wie zu stadtpolitischen Visionen und zu den Herausforderungen dezentraler Kulturarbeit einzubringen!

Mehr Informationen zum kultcamp16 gibt es hier.

 

 

Update - Preis der freien Szene Wiens 2016

Preisverleihung 15. Okt., 18.30, WUK

Wir freuen uns sehr über die zahlreichen spannenden Einreichungen zum bereits zum achten Mal ausgeschriebenen Preis der freien Szene Wiens!

Mit dem Ziel, freier und autonomer Kulturarbeit mehr Sichtbarkeit zu verschaffen entsteht nun über den Sommer der heurige Projektkatalog, in dem alle 70 eingereichten Projekte präsentiert werden. Der Katalog bildet auch die Grundlage für die Wahl zum Preis (wie immer im partizipativen Wahlmodus), die ab 19. September laufen wird.

Die Preisverleihung wird am Samstag, den 15. Oktober 2016 im WUK stattfinden. Zusätzlich zum Festakt ist ein offenes moderiertes Diskussionsformat zu dezentraler / Basis-Kulturarbeit geplant.

 

 

SHIFT-Wiederauferstehung im September. Was geschah mit Verbesserungsvorschlägen?

Nach langem Rätselraten ist die Ausschreibung von SHIFT offiziell, und damit kann der auf drei Jahre angelegte Fördertopf im September 2016 endlich in die zweite Runde gehen. „1,5 Million Euro für Kunst- und Kulturinitiativen“, heißt es in der aktuellen Presseaussendung von ‪#‎rotgruen2‬.

Auch wir finden: Mehr Geld für die freie Szene ‪#‎istnoetig‬! Jedoch sind von den 1,5 Millionen allein 125.000,- Euro im Vorjahr an die – mit der Abwicklung betraute – Basis.Kultur.Wien gegangen, was nicht nur von Seiten der IG Kultur Wien kritisiert wurde.

Es braucht keine Parallelstrukturen bei der Förderabwicklung und -vergabe! Dafür gibt es eine zuständige Magistratsabteilung Kultur - MA7. Diese prüft nun, so Stadtrat @AndreasMailathPokorny in der Fragestunde des Gemeinderats am 29.6, alle Förderungen auf sachliche und rechnerische Richtigkeit. Wir fragen uns, weshalb wurde dann die Basis.Kultur.Wien mit der Förderabwicklung und -vergabe für SHIFT überhaupt beauftragt?

Gesammelte Verbesserungsvorschläge für das Förderprogramm SHIFT – hier zum Nachlesen – wurden von uns im März an das Stadtratbüro übergeben, es bleibt abzuwarten, was davon umgesetzt werden wird.

 

 

„Parteinahe“ Förderungen? Kunst- und Kulturthemen bei Rechnungsabschlussdebatte des Wiener Gemeinderats

Mistkübel mit MA-48-Werbeaufschrift: Bitte fuettern.

Am 27.6. und 28.6. fand – wie jedes Jahr vor dem Sommer – die Rechnungsabschlussdebatte im Wiener Gemeinderat statt. Am Dienstag, dem 28.6., widmete sich das „höchste politische Gremium“ der Stadt auch den Kunst- und Kulturagenden von ‪Rotgrün 2‬. Zentral war hierbei die Diskussion um „parteinahe“ Vereinsförderung, einen unvollständigen Subventionsbericht und „Freunderlwirtschaft“ bei der Vergabe von Posten durch die Oppositionsparteien NEOS, ÖVP und FPÖ.

Rund 44 % des sog. dezentralen, d. h. durch die Bezirke vergebenen, Kulturbudgets gingen 2015 an eine Handvoll „parteinahe“ Kulturvereine, das sind immerhin stolze € 819.000,– von jährlich € 2.600.000,– , um die sich jährlich rund 600 Vereine bewerben müssen. Dass der Subventionsbericht (Print) der Stadt Wien heuer genau diese Förderungen nicht mehr enthält und immer erst am Tag der Rechnungsabschlussdebatte online erscheint, stärkte keineswegs den Glauben an den klaren Willen zur Transparenz durch die Stadtregierung.

Auch wir fragen uns, wie die Vergabe von Fördergelder im Kunst- und Kulturbereich ernsthaft diskutiert werden soll, wenn erst am Tag der Diskussion die Zahlen und obendrein unvollständig erscheinen? Und wieso wird die Kritik „parteinaher“ Förderung und Postenbesetzungen nicht ernsthaft aufgenommen? Eindeutige Signale gegen „Freunderlwirtschaft“ sehen anders aus. Aber immerhin, der Subventionsbericht 2016 soll 2017 ein paar Tage früher erscheinen, und die Liste der dezentralen Förderungen 2015 wurde nun online ergänzt.

Kunst- und Kulturberichte

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/kunstbericht.html

Debatte zum Nachlesen:

Berichtlegung zum Wiener Rechnungsabschluss durch Stadtrat Andreas Mailath Pokorny:
https://www.wien.gv.at/rk/msg/2016/06/28015.html

Spezialdebatte Kultur, Wissenschaft und Sport – 10. Wiener Gemeinderat (17 - 21):
https://www.wien.gv.at/rk/index/daily/20160628.html

 

 

Gründen wir einen Nutzer_innenbeirat für „kreative Räume“ – am 20.6. im mo.ë

Symbolbild: Tuer offen - Bitte druecken

Seitdem es erste Ideen für eine städtische Leerstandsagentur für Wien gibt, wird die Einrichtung eines begleitenden Nutzer_innenbeirats von der IG Kultur Wien eingefordert. Wir sind der Ansicht, dass es starke Stimmen der Nutzer_innen geben muss, damit nicht Gruppen und Inhalte leer ausgehen, die so auch schon wenig gehört werden und wenig Raum bekommen. Damit auch jene Leerstand nutzen können, die weniger (Macht-)Ressourcen haben und nicht kommerziell verwertbar sind.
Nun wird es ab Juli eine Agentur „Kreative Räume Wien“ geben. Die Einrichtung eines Nutzer_innenbeirats ist offiziell nicht geplant.
Deshalb laden wir euch zu einem Treffen ein, um Strategien zur Stärkung dieses wichtigen Beirats zu besprechen und um den Nutzer_innenbeirat zu konstituieren, damit dieser ab Herbst seine Arbeit aufnehmen kann!

Termin: 20.6.2016, 17.30–21.30
Ort: Mo.ë, Thelemanngasse 4, 1170 Wien

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