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Kulturinfoservice der IG Kultur Wien

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Kultur for President

Drei Plakatsujets: Rechter Hetze keine Chance geben, mehr Bass/weniger Hass, Rassismus abservieren.

Rassismus abservieren, Melange statt kleiner Brauner, rechter Hetze keine Bühne geben … Mit solchen Sprüchen startet eine Plakatkampagne von Jugend-, Club-, Ess-, Kaffee, Bar- und Subkulturräumen und diese nutzenden und betreibenden Menschen zur neuen Runde der Bundespräsidentschaftswahl.
Ein loser Zusammenschluss von Veranstaltungskollektiven, Vereinen, Lokalbetreiber_innen und Einzelpersonen aus dem Kulturbereich und der Lokalszene Wiens will mit der Kampagne „Kultur for President“ Position beziehen: gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und jegliche andere Diskriminierung.
Wir sind dabei.

http://kulturforpresident.org

(Plakate liegen unter anderem bei uns in der Bürogemeinschaft auf.)

 

 

Ressourcen teilen, Förderungen suchen und vieles mehr: dasfundus.net ist online!

Logo von dasdfundus.net

Seit wenigen Tagen ist sie online: die neue selbstorganisierte und offene Plattform von und für freie Kunst- und Kulturarbeiter_innen dasfundus.net. Sie bietet Möglichkeiten, Equipment für Kunst- und Kulturarbeit auszuleihen und zu verborgen, Proberäume anzubieten und zu suchen, und: Um die Suche nach Geld für Kunst- und Kulturprojekte zu erleichtern, sind wir gerade dabei, alle in unserer Broschüre „Kunst und Kultur finanzieren“ enthaltenen Förderungen, Preise und Stipendien in die Förderungsdatenbank von dasfundus.net einzutragen. (Noch sind wir damit nicht ganz fertig, aber fast!)  

http://dasfundus.net/

 

 

Shift 2 endlich ausgeschrieben

Forderungen der freien Szene und der IG Kultur Wien großteils umgesetzt.  

Shift-Logo

Viel später als angedacht fand heute endlich die Pressekonferenz zur zweiten Auflage von SHIFT – Förderprogramm für innovative Kunst – statt. Die lange Evaluierungsphase trug schließlich Früchte:

Viele Anregungen, auch der IG Kultur Wien, seien eingeflossen, so Martin Margulies (Kultursprecher der Grünen).

Die Einreichfrist beginnt heute, am 24. Oktober 2016, und endet am 15. Jänner 2017.

Die Einreichung ist nur über den Online-Förderungsantrag möglich (Achtung: Keine Zwischenspeicherung möglich!).

Informationen zum Programm und zur Einreichung:

https://www.basiskultur.at/index.php?id=1817

Link zur Online-Einreichung

https://www.basiskultur.at/shift/foerderungsantrag/

und dem Musterformular:

https://www.basiskultur.at/fileadmin/project_proposal/examples/Verein.pdf

Die IG Kultur Wien begrüßt Adaptierungen im Interesse der freien Kunst- und Kulturszene:

Die Verteilung des Fördervolumen hat sich verlagert.

Das Fördervolumen von 1,5 Millionen teilt sich nun auf 30 Projekte (statt wie vormals 22) auf. Die Höchstsumme liegt bei 100.000 Euro, zehn Förderungen zu 50. 000 Euro sind neu dazugekommen – fünf davon allerdings „in Kooperation mit etablierten Institutionen“. Diese Umverteilung ist begrüßenswert.

Wie sich die Kooperationen zwischen freier Szene und etablierten Institutionen gestalten werden, bleibt abzuwarten.

Positiv zu vermerken ist außerdem das Aufgreifen der Empfehlung hinsichtlich besserer Information und Klarheit: Zur Klärung von organisatorischen sowie inhaltlichen Fragen werden Informationsveranstaltung mit Vertreter_innen der Basis.Kultur.Wien und der Jury stattfinden.

Der Auswahlprozess ist in zwei Stufen gegliedert, das Gespräch mit Einreichenden wird gesucht, Adaptionen der Einreichungen ermöglicht.

Zwei wesentliche Empfehlungen bleiben unberücksichtigt:

Die Abwicklung liegt weiterhin bei der Basis.Kultur.Wien. Als unabhängige Interessenvertretung tritt die IG Kultur Wien weiterhin dafür ein, die Abwicklung bei der auf Einreichungen und Abrechnungen spezialisierten Magistratsabteilung 7 der Stadt Wien anzusiedeln.

Aufrecht bleibt außerdem die Empfehlung öffentlicher Jurysitzungen, um Entscheidungskriterien und -prozesse transparenter zu gestalten.

Dezentrale Kulturarbeit im Fokus

Neben dem ursprünglichen Ziel des Förderprogramms, der freien Szene mehr Mittel aus dem Kulturbudget zur Verfügungen zu stellen, ist bei der diesjährigen Ausschreibung ein zweiter Schwerpunkt hinzu gekommen: der Fokus auf die Bezirkskultur – Stichwort „dezentrale Kulturarbeit“.

Die Kulturpolitik scheint nun zu beginnen, sich dieses Themas aus dem Koalitionsabkommen tatsächlich anzunehmen. Stephan Rabl (vormals Direktor des Dschungel Wiens) ist nicht nur Vorsitzender der Jury, sondern auch vom Kulturstadtratbüro mit einer Konzeptentwicklung für die dezentrale Kulturarbeit beauftragt. Die IG Kultur Wien begrüßt diesen Schritt. Ein erster Austausch hat bereits stattgefunden.

Wir sind gespannt auf die Entwicklungen!




Schweigende Mehrheit gewinnt Preis der Freien Szene 2016 – Förderpreise an mo.ë und Einbaumöbel

Am Samstag, den 15. Oktober 2016, wurde in den Räumlichkeiten des Wiener WUK der diesjährige Preis der freien Szene Wiens verliehen.

Die Gewinner_innen sind:

  • Die Schweigende Mehrheit – Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene
  • Die Kampagne „mo.ë bleibt“ als Kunst- und Kulturprojekt
  • Einbaumöbel

Die Einreichungen zum Preis der freien Szene machen sichtbar, welch vielfältige Initiativen und Projekte es in der Stadt gibt, so Günther Friesinger von der IG Kultur Wien.


Foto von der Schlussveranstaltung des Kultcamps
Foto: Pia Streicher

Die IG Kultur Wien vergibt seit 2004 durch die Stadt Wien finanzierte Preisgelder an Projekte der freien Szene Wiens in der Höhe von insgesamt € 7.000,--.
Die partizipativ vergebenen Preise sollen den Blick darauf fokussieren, was in der Stadt Wien abseits von hoch subventionierter und institutionalisierter Kultur stattfindet. Der Preis der freien Szene (1. Platz) ist mit € 3.000,--, die beiden Förderpreise (zwei 2. Plätze) sind mit je € 2.000,-- dotiert. Die Projekte können sowohl von Einzelpersonen als auch von Vereinen, Gruppen, Initiativen und Kooperationen eingereicht werden, deren rechtlicher Sitz in Wien ist und deren eingereichte Projekte in Wien oder großteils in Wien stattfinden. Ihre Tätigkeit darf nicht auf Gewinn ausgerichtet sein. Dabei wird von allen Einreichungen eine Sensibilität bezüglich Genderfragen und gesellschaftlichen Ausschlussmechanismen erwartet. Weiters muss Unabhängigkeit von Einrichtungen der öffentlichen Hand, Körperschaften öffentlichen Rechts, Gebietskörperschaften, Kirchen oder Parteien gegeben sein.

Wesentliche Zielsetzungen des Preises der freien Szene sind die verstärkte Sichtbarmachung und Vernetzung freier und autonomer Kulturarbeit.

Den diesjährigen Rahmen der Preisverleihung bildete das kultcamp16 – das Barcamp zu dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien. Das Thema dezentrale Kulturarbeit ist ein Schwerpunktthema im aktuellen Koalitionsprogramm der rot-grünen Stadtregierung. Wir sind fest davon überzeugt, dass es, wenn das Thema „dezentrale Kulturarbeit Wien“ ernsthaft, nachhaltig und glaubwürdig angegangen werden soll, Inklusion, Partizipation und offener Formate bedarf, die Raum für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und Know-how-Transfer bieten.
Mit dem kultcamp16 wurde ein erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung getan:
Rund 30 Teilnehmer_innen aus stadt- und kulturpolitischen Initiativen sowie der Politik sind der Einladung zu den Slots des kultcamp16 ins WUK gefolgt. Diskutiert wurden Themen wie Utopien und Dystopien einer Stadt- und Kulturpolitik, Vernetzung, Kooperationspartner_innen, Transparenz und Zwischennutzung.
Das Podium zum Thema „lokal.dezentral – Kulturarbeit in der Stadt“ hat anschließend vor rund 80 Besucher_innen wesentliche Fragestellungen und Forderungen auf den Punkt gebracht.
Forderungen an die Kulturpolitik sind Umverteilung hin zur freien Szene, die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Möglichkeit der Selbstorganisation ohne Selbstausbeutung sowie langfristige Nutzungsmöglichkeiten um Handlungsräume aufzumachen, stellt Siglinde Lang resümierend fest.

Foto der Ergebnisplakate der Kultcamp-Slots
Foto: Pia Streicher

Die Forderungen und Visionen dieses Tages nimmt sich die IG Kultur Wien mit in ihre Arbeit als Interessenvertretung der freien Szene!

Blätterkatalog: Alle Einreichungen zum Preis der freien Szene Wiens 2016
http://igkulturwien.net/blaetterkataloge/preis16-einreichungen/

Preis der freien Szene Wiens – weiterführende Informationen
http://www.igkulturwien.net/preise-der-freien-szene/preis16/

Kultcamp16
http://www.igkulturwien.net/kultcamp/

Reminder: Dezentrale Stadt- und Kulturpolitik

Flyer zu Kultcamp16 und Preis16

Einladung zum kultcamp16 und Verleihung Preis der freien Szene am Samstag, dem 15. Oktober, im WUK

Das Thema „dezentrale Stadt- und Kultupolitik“ ist Schwerpunktthema des aktuellen Kulturprogramms der Regierung. Es bietet eine Schnittstelle für unterschiedlichste Projekte und Ansätze der freien Szene. Diese wurde bisher jedoch kaum vonseiten der Stadt in die Entwicklung neuer Konzept miteinbezogen.

Konkrete Vorschläge, Strategien und Visionen für eine „andere Stadt-/Kulturpolitik“ in Wien brauchen Partizipation, Denk-Räume und Offenheit.

Daher laden wir zu einem offenen Austausch! Durch Teilen unterschiedlicher Perspektiven, Know-how-Transfer und Sammeln konkreter Vorschläge wollen wir ein Verständnis von dezentraler Stadt- und Kulturpolitik schärfen und Forderungen entwickeln. Diese Inputs werden wir uns auch in unsere Arbeit als Interessenvertretung der freien Szene mitnehmen!

Tagesablauf:

10–17 Uhr kultcamp16

(Mittagspause von 12.30–13.30)

Geplante Slots:

Slot 1: Themenslot: Stadt- und kulturpolitische Visionen für die Stadt
Slot 2: Themenslot: Probleme, Herausforderungen dezentraler, lokaler Kulturarbeit
Slot 3: Offener Slot

18:30 Abschlusspodium: „lokal.dezentral – Kulturarbeit in der Stadt“
im Anschluss: Verleihung des Preis der freien Szene Wiens 2016.


Anmeldung:

kultcamp(at)igkulturwien.net

 

 

Belebung bis zur Verdrängung – Konfliktfeld Leerstand

Am 6. Oktober präsentierte die Agentur Kreative Räume Wien in einer Pressekonferenz ihre Motivationen, Pläne, Ziele sowie ersten Schritte. Kritik kommt von der IG Kultur Wien: Zentrale Forderungen und Wünsche von Nutzer_innen seien nicht umgesetzt worden. Es gebe aber auch Lichtblicke, erklärt die IG Kultur Wien in einer Presseaussendung vom 6. Oktober 2016

 

 

Nutzer_innenbeirat konstituiert und online

Logo Nutzer_innenbeirat

Am 20.6.2016 kamen rund 15 Personen aus unterschiedlichen Kontexten und Gruppen aus den Bereichen "Soziales, Kultur, Kunst, Wissenschaft, Bildungsarbeit, Kreativwirtschaft, Öffentlicher Raum" in den Räumlichkeiten des mo.ë zusammen, tauschten sich zum Thema Leerstand aus und diskutieren Strategien, um potenziellen Nutzer_innen eine starke Stimme zu verleihen.

Nachdem die IG Kultur Wien einleitend über ihre bisherigen Tätigkeiten zum Thema Leerstand und den aktuellen Stand der Kommunikation mit der Agentur Kreative Räume Wien berichtete, wurde anschließend die Idee des Nutzer_innenbeirats mit den Anwesenden geteilt und diskutiert.

Die Wichtigkeit des Nutzer_innenbeirats wurde von allen Beteiligten unterstrichen. Ein Teil der anwesenden Personen entschloss sich, gemeinsam den Beirat zu konstituieren, auch wenn die Einbindung und finanzielle Unterstützung von Seiten der Agentur Kreative Räume Wien zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt war. Der Beirat wurde von allen Anwesenden per Konsens bestätigt und startet somit seine für zwei Jahre angesetzte Funktionsdauer.

Der Nutzer_innenbeirat versteht sich in seiner Selbstbeschreibung als Verbindungsglied zwischen Nutzer_innen von Leerstand und der Agentur Kreative Räume Wien. Indem Interessen, Probleme und Blickpunkte unterschiedlicher Nutzer_innengruppen aufgenommen und sichtbar gemacht werden, soll verhindert werden, dass nur bestimmte Nutzer_innengruppen gehört und in ihrer Bedarfsdeckung unterstützt werden.

Die Beiratsmitglieder bringen Erfahrung und Expertise aus unterschiedlichen Hintergründen mit: soziokulturelle Initiativen, Auseinandersetzungen mit räumlichen Strategien in der Stadt, Kunst- und Kulturarbeit, Öffentlicher Raum und Gemeinschaftsgärten, Nachbar_innenschaftsarbeit. Auf Wunsch der Anwesenden beim Gründungstreffen ist auch die IG Kultur Wien mit einer Person vertreten.

Mehr Informationen sowie eine Kontaktmailadresse findet sich auf der Homepage des Beirats:

www.nb-leerstand.wien

Die IG Kultur Wien fordert, dass die Agentur mindestens 3 % des Budgets der Agentur Kreative Räume Wien (das sind 4.500 Euro pro Jahr) für die Arbeit des Beirats zur Verfügung stellt!

Erste Gespräche zwischen Vertreter_innen des Beirats und der Agentur finden aktuell statt. Wir sind gespannt auf die Entwicklungen!

 

 

Preis der freien Szene Wiens: Die Wahl hat begonnen.

Der Preis-Katalog und die Lose zur Auswahl der auf Facebook präsentierten Projekte
Foto: Mimie Maggale


Die Wahl zum Preis der freien Szene ’16 hat begonnen. Die Wahlberechtigten erhalten in diesen Tagen die Wahlunterlagen.

Auf unserer Facebook-Seite stellen wir ab sofort jeden Tag drei Projekte vor. Die Reihenfolge wird täglich durch Los bestimmt.

Eine Gesamtübersicht samt ausführlicher Präsentation aller zur Wahl stehenden Projekte gibt es online HIER.

Wir freuen uns auf zahlreiche Stimmabgaben und auf euer Kommen zur Preisverleihung (und zum kultcamp) am 15. Oktober!

 

 

Nächstes Treffen der Plattform #istnoetig …

Collage mit Schnipsel aus Antwortbriefen des Kulturstadtrats

… am Montag, 19. September 2016, 16-19 Uhr

in der Gallerie Schleifmühlgasse 12-14

1040 Wien

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/250357025364117/

Infos zur Plattform: https://istnoetig.noblogs.org/

 

 

Endlich: Stadt Wien schafft Vergnügungssteuer ab.

Zeichnung: Vogerl fliegt mit Steuer im Schnabel davon

Die Stadt Wien schafft per 1. Jänner 2017 die Vergnügungssteuer ab. Das verkündete am 14. September Stadträtin Renate Brauner zusammen mit den Landtagsabgeordneten Tanja Wehsely (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne). Beschlossen wird dies zwar erst in einer Landtagssitzung am 30. September, mit den Stimmen von SPÖ und Grünen ist eine Mehrheit dafür aber sicher.

Damit wird eine Jahrzehnte alte Forderung der IG Kultur Wien endlich erfüllt.

Die Vergnügungssteuer stellte nicht nur für kommerzielle Veranstaltungsbetriebe, sondern auch für gemeinnützige Kulturvereine eine enorme Belastung dar. So mussten etwa für alle Veranstaltungen in Räumen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 200 Personen, bei denen getanzt werden konnte, 15 Prozent der Einnahmen aus Eintrittsentgelten und Buffet abgeführt werden. Für Filmvorführungen mussten 20 Prozent gezahlt werden. Für vergnügungssteuerpflichtige Veranstaltungen mit freiem Eintritt war eine „Pauschsteuer“ fällig, die sich nach Quadratmeterzahl und Dauer richtete. All dies stellte nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen erheblichen bürokratischen Aufwand dar. Eintrittskarten mussten dem Magistrat vorgelegt und von diesem amtlich gekennzeichnet werden.

Am 31. Dezember 2016 soll nun das komplette Vergnügungssteuergesetz außer Kraft treten. Lediglich für die Besteuerung illegaler Glücksspielautomaten wird ein neues Gesetz geschaffen.



Open house am 8. September: Kulturinfoservice der IG Kultur Wien präsentiert neue Broschüre.

Kunst und Kultur finanzieren

Am 8. September erscheint „Kunst und Kultur finanzieren“, die neue Broschüre des Kulturinfoservice der IG Kultur Wien.  Dazu laden die IG Kultur Wien und die Kultursprecher von SPÖ und Grüne Wien zu einem „open house“ am 8. September um 13 Uhr in die Räumlichkeiten des Kulturinfoservice ein.

Die neue Broschüre schließt die Reihe der bisher erschienen Broschüren „Kultur veranstalten in Wien“ und „Kulturverein gründen und betreiben“ ab, die mittlerweile zur Standardliteratur für freie und autonome Kulturarbeit geworden sind

Nach dem erfolgreichen Start des Kulturinfoservice (KIS) im Jahr 2013 wird am 8. September nach drei Jahren Bilanz über die kostenlosen Beratungsleistungen gezogen, das Herbstprogramm präsentiert sowie Perspektiven der unabhängigen Beratungsstelle diskutiert. Anschließend gibt es eine Führung durch die Räume.

Das KIS ist die unabhängige Beratungsstelle für alle, die in Wien Kunst- und Kultur machen. Das Kulturinfoservice (KIS) wurde von der IG Kultur Wien entwickelt und wird seither von dieser betrieben.

Am Podium:
Günther Friesinger (IG Kultur Wien)
Peko Baxant (Wiener SPÖ)
Martin Margulies (Kultursprecher Grüne)

Donnerstag, 8. September 2016, 13:00
RAUM
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

 

 

 

kultcamp16 – das Barcamp zu dezentraler Stadt- und Kulturpolitik in Wien

kultcamp16 (Logo)

Eine andere Kulturpolitik #istnoetig, die ihr Augenmerk auf die Vielfalt, Wichtigkeit und das Potential dezentraler, lokaler Initiativen in der Stadt Wien lenkt. Das neue Regierungsabkommen 2015 stellt zwar die dezentrale Kulturarbeit ins Zentrum, jedoch fehlen bislang Signale von Seiten der offiziellen Kulturpolitik, das Thema öffentlich zu diskutieren und gemeinsam Visionen für eine andere Stadt- und Kulturpolitik mit unterschiedlichen Akteur_innen in diesem Feld zu entwerfen. Visionen, Diskussionen und Strategien für eine andere Stadt- und Kulturpolitik brauchen aber Denk-Räume und Offenheit, um sich zu entfalten und sichtbar zu werden.

Das kultcamp16, das erstmals am 15. Oktober im Rahmen des Preises der freien Szene im WUK stattfindenden wird, will diese notwendige breite und öffentliche Auseinandersetzung ermöglichen. Es lädt dazu ein, uns selbst als Expert_innen für Themen, die unter den Nägeln brennen wie zu stadtpolitischen Visionen und zu den Herausforderungen dezentraler Kulturarbeit einzubringen!

Mehr Informationen zum kultcamp16 gibt es hier.

 

 

Update - Preis der freien Szene Wiens 2016

Preisverleihung 15. Okt., 18.30, WUK

Wir freuen uns sehr über die zahlreichen spannenden Einreichungen zum bereits zum achten Mal ausgeschriebenen Preis der freien Szene Wiens!

Mit dem Ziel, freier und autonomer Kulturarbeit mehr Sichtbarkeit zu verschaffen entsteht nun über den Sommer der heurige Projektkatalog, in dem alle 70 eingereichten Projekte präsentiert werden. Der Katalog bildet auch die Grundlage für die Wahl zum Preis (wie immer im partizipativen Wahlmodus), die ab 19. September laufen wird.

Die Preisverleihung wird am Samstag, den 15. Oktober 2016 im WUK stattfinden. Zusätzlich zum Festakt ist ein offenes moderiertes Diskussionsformat zu dezentraler / Basis-Kulturarbeit geplant.

 

 

SHIFT-Wiederauferstehung im September. Was geschah mit Verbesserungsvorschlägen?

Nach langem Rätselraten ist die Ausschreibung von SHIFT offiziell, und damit kann der auf drei Jahre angelegte Fördertopf im September 2016 endlich in die zweite Runde gehen. „1,5 Million Euro für Kunst- und Kulturinitiativen“, heißt es in der aktuellen Presseaussendung von ‪#‎rotgruen2‬.

Auch wir finden: Mehr Geld für die freie Szene ‪#‎istnoetig‬! Jedoch sind von den 1,5 Millionen allein 125.000,- Euro im Vorjahr an die – mit der Abwicklung betraute – Basis.Kultur.Wien gegangen, was nicht nur von Seiten der IG Kultur Wien kritisiert wurde.

Es braucht keine Parallelstrukturen bei der Förderabwicklung und -vergabe! Dafür gibt es eine zuständige Magistratsabteilung Kultur - MA7. Diese prüft nun, so Stadtrat @AndreasMailathPokorny in der Fragestunde des Gemeinderats am 29.6, alle Förderungen auf sachliche und rechnerische Richtigkeit. Wir fragen uns, weshalb wurde dann die Basis.Kultur.Wien mit der Förderabwicklung und -vergabe für SHIFT überhaupt beauftragt?

Gesammelte Verbesserungsvorschläge für das Förderprogramm SHIFT – hier zum Nachlesen – wurden von uns im März an das Stadtratbüro übergeben, es bleibt abzuwarten, was davon umgesetzt werden wird.

 

 

„Parteinahe“ Förderungen? Kunst- und Kulturthemen bei Rechnungsabschlussdebatte des Wiener Gemeinderats

Mistkübel mit MA-48-Werbeaufschrift: Bitte fuettern.

Am 27.6. und 28.6. fand – wie jedes Jahr vor dem Sommer – die Rechnungsabschlussdebatte im Wiener Gemeinderat statt. Am Dienstag, dem 28.6., widmete sich das „höchste politische Gremium“ der Stadt auch den Kunst- und Kulturagenden von ‪Rotgrün 2‬. Zentral war hierbei die Diskussion um „parteinahe“ Vereinsförderung, einen unvollständigen Subventionsbericht und „Freunderlwirtschaft“ bei der Vergabe von Posten durch die Oppositionsparteien NEOS, ÖVP und FPÖ.

Rund 44 % des sog. dezentralen, d. h. durch die Bezirke vergebenen, Kulturbudgets gingen 2015 an eine Handvoll „parteinahe“ Kulturvereine, das sind immerhin stolze € 819.000,– von jährlich € 2.600.000,– , um die sich jährlich rund 600 Vereine bewerben müssen. Dass der Subventionsbericht (Print) der Stadt Wien heuer genau diese Förderungen nicht mehr enthält und immer erst am Tag der Rechnungsabschlussdebatte online erscheint, stärkte keineswegs den Glauben an den klaren Willen zur Transparenz durch die Stadtregierung.

Auch wir fragen uns, wie die Vergabe von Fördergelder im Kunst- und Kulturbereich ernsthaft diskutiert werden soll, wenn erst am Tag der Diskussion die Zahlen und obendrein unvollständig erscheinen? Und wieso wird die Kritik „parteinaher“ Förderung und Postenbesetzungen nicht ernsthaft aufgenommen? Eindeutige Signale gegen „Freunderlwirtschaft“ sehen anders aus. Aber immerhin, der Subventionsbericht 2016 soll 2017 ein paar Tage früher erscheinen, und die Liste der dezentralen Förderungen 2015 wurde nun online ergänzt.

Kunst- und Kulturberichte

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/kunstbericht.html

Debatte zum Nachlesen:

Berichtlegung zum Wiener Rechnungsabschluss durch Stadtrat Andreas Mailath Pokorny:
https://www.wien.gv.at/rk/msg/2016/06/28015.html

Spezialdebatte Kultur, Wissenschaft und Sport – 10. Wiener Gemeinderat (17 - 21):
https://www.wien.gv.at/rk/index/daily/20160628.html

 

 

Gründen wir einen Nutzer_innenbeirat für „kreative Räume“ – am 20.6. im mo.ë

Symbolbild: Tuer offen - Bitte druecken

Seitdem es erste Ideen für eine städtische Leerstandsagentur für Wien gibt, wird die Einrichtung eines begleitenden Nutzer_innenbeirats von der IG Kultur Wien eingefordert. Wir sind der Ansicht, dass es starke Stimmen der Nutzer_innen geben muss, damit nicht Gruppen und Inhalte leer ausgehen, die so auch schon wenig gehört werden und wenig Raum bekommen. Damit auch jene Leerstand nutzen können, die weniger (Macht-)Ressourcen haben und nicht kommerziell verwertbar sind.
Nun wird es ab Juli eine Agentur „Kreative Räume Wien“ geben. Die Einrichtung eines Nutzer_innenbeirats ist offiziell nicht geplant.
Deshalb laden wir euch zu einem Treffen ein, um Strategien zur Stärkung dieses wichtigen Beirats zu besprechen und um den Nutzer_innenbeirat zu konstituieren, damit dieser ab Herbst seine Arbeit aufnehmen kann!

Termin: 20.6.2016, 17.30–21.30
Ort: Mo.ë, Thelemanngasse 4, 1170 Wien

Mehr Informationen

 


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