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#COVID19 – Veranstaltungsverbote und Bedingungen für Veranstaltungen

↓ Aktuelle Regelungen

Begriffsbestimmungen

 

 

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AKTUELLE REGELUNGEN (Stand 21. Jänner 2022)

 

Es gilt die
►6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung – 6. COVID-19-SchuMaV samt Änderungen durch die ►1. Novelle, ►2. Novelle►3. Novelle, ►4. Novelle, ►5. Novelle, ►6. Novelle und ►7. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

►Konsolidierte Fassung der 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (nicht immer aktuell)

In Wien gilt zudem die ►Wiener COVID-19-Schutzmaßnahmenbegleitverordnung 2021 samt Änderungen gemäß ►LGBl für Wien Nr. 75/2021, ►LGBl für Wien Nr. 83/2021, ►LGBl für Wien Nr. 84/2021, ►LGBl für Wien Nr. 1/2022 und ►LGBl für Wien Nr. 2/2022.

►Konsolidierte Fassung der Wiener COVID-19-Schutzmaßnahmenbegleitverordnung 2021 (nicht immer aktuell)

Alle Angaben ohne Gewähr, es gelten die Gesetze und Verordnungen.

 

  • Veranstaltungen ohne zugewiesene gekennzeichnete Sitzplätze indoor oder outdoor:

    • maximal 25 Personen

    • nur zwischen 5 und 22 Uhr
      (außer ab 2. Jänner 2022 bei Zusammenkünften bis max. 10 Personen, wenn diese nicht in Kultureinrichtungen oder Gastgewerbebetrieben oder anderen Orten mit eingeschränkter Sperrstunde stattfinden; in Kultureinrichtungen und Gastgewerbebetrieben gilt weiterhin 5–22 Uhr)

    • 2-G-Nachweispflicht

    • FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und im Freien, wenn Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, Lebenspartner*innen, einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, eingehalten wird oder eingehalten werden kann (außer kurzzeitige Unterschreitung des Mindestabstand).

    • COVID-19-Präventionskonzept in Kultureinrichtungen

    • COVID-19-Beauftragte*r in Kultureinrichtungen

    • Kontaktdatenerhebungspflicht

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • Veranstaltungen mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen indoor oder outdoor:

    • maximal 500 Personen bei 2-G-Nachweispflicht in geschlossenen Räumen
      – bei Veranstaltungen im Freien gilt in Wien 2-G-PLUS-Nachweispflicht auch bei max. 500 Personen.

    • maximal 1000 Personen bei 2-G-PLUS-Nachweispflicht

    • maximal 2000 Personen bei 2-G-PLUS-plus-Booster-Nachweis (Booster+-Regel):
      – Nachweis einer Boosterimpfung
      (dritte Impfung nach zwei Impfungen mit zugelassenem Impfstoff)
      ODER
      Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 und Nachweis einer Zweitimpfung mit Pfizer, Moderna, AstraZeneca)
      UND
      – maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test (außerhalb Wiens: maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test)

    • nur zwischen 5 und 22 Uhr
      (außer ab 2. Jänner 2022 bei Zusammenkünften bis max. 10 Personen, wenn diese nicht in Kultureinrichtungen oder Gastgewerbebetrieben oder anderen Orten mit eingeschränkter Sperrstunde stattfinden; in Kultureinrichtungen und Gastgewerbebetrieben gilt weiterhin 5–22 Uhr)

    • Anzeigepflicht ab 50 Personen

    • Bewilligungspflicht ab 250 Personen

    • FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und im Freien, wenn Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, Lebenspartner*innen, einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, eingehalten wird oder eingehalten werden kann (außer kurzzeitige Unterschreitung des Mindestabstand).

    • COVID-19-Präventionskonzept ab 51 Personen

    • COVID-19-Beauftragte*r ab 51 Personen

    • Kontaktdatenerhebungspflicht

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • In allen Kultureinrichtungen gilt:
    Das Betreten von Kultureinrichtungen zur Inanspruchnahme von (Kultur-)Dienstleistungen und das Verweilen darin ist unter diesen Bedingungen gestattet:

    • nur von 5 bis 22 Uhr

    • 2-G-Nachweis (außer bei der Abholung vorbestellter Waren)

    • FFP2-Maske

    • COVID-19-Präventionskonzept

    • COVID-19-Beauftragte*r

    • Kontaktdatenerhebungspflicht in Kultureinrichtungen, in denen überwiegend Zusammenkünfte stattfinden (nicht in Museen, Kunsthallen, kulturellen Ausstellungshäusern, Bibliotheken, Büchereien und Archiven)

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

    • Bei Kulturveranstaltungen in Kultureinrichtungen gilt die jeweils strengere Bedingung

  • Verabreichung und Konsum von Speisen und Getränke bei Veranstaltungen und in Kultureinrichtungen nach den Regeln für Gastronomie
    • Konsumation in geschlossenen Räumen nur auf zugewiesenen Sitzplätzen

    • Konsumation in geschlossenen Räumen nicht in Nähe der Ausgabestelle

    • Im Freien dürfen Speisen und Getränke auch im Stehen und auch an der Verabreichungsstelle konsumiert werden

    • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Maske darf am zugewiesenen Sitzplatz abgenommen werden

    • Selbstbedienung bei geeigneten Hygienemaßnahmen gestattet

    • kein Barbetrieb

    • nur von 5 bis 22 Uhr

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • Arbeitsorte:
    • 3-G-Nachweispflicht

    • FFP2-Maskentragepflicht (außer wenn physischer Kontakt zu anderen Menschen ausgeschlossen ist)

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

    • An Arbeitsorten mit mehr als 51 Arbeitnehmer*innen sind COVID-19-Beauftragte und COVID-19-Präventionskonzept (das auch Vorgaben zur Kontrolle von Nachweisen und zur Sicherstellung der Einhaltung von Auflagen enthalten muss)

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (Kundgebungen, Demonstrationen, Protestcamps, Baustellenbesetzungen und dergleichen):

    • Teilnahme auch ohne 2-G- oder 3-G-Nachweis gestattet (es ist auch erlaubt, zum Zwecke der Teilname an einer solchen Versammlung den eigenen privaten Wohnbereich zu verlassen)

    • FFP2-Maskenpflicht auch im Freien (auch wenn 2-Meter-Mindestabstand eingehalten wird)

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • Proben zu beruflichen Zwecken und berufliche künstlerische Darbietungen in fixer Zusammensetzung
    • 3-G-Nachweispflicht

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • Nicht berufliche Proben und künstlerische Darbietungen
    • 2-G-Nachweispflicht (bei Proben mit mehr als 500 Personen siehe Regelungen für Veranstaltungen)

    • FFP2-Maskenpflicht (wenn dies aufgrund der Eigenart der Tätigkeit nicht möglich ist, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen)

    • Anzeigepflicht ab 50 Personen

    • Bewilligungspflicht ab 250 Personen

    • COVID-19-Präventionskonzept ab 51 Personen

    • COVID-19-Beauftragte*r ab 51 Personen

    • Kontaktdatenerhebungspflicht

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten
  • Unbedingt notwendige berufliche Aus- und Weiterbildungen
    • 3-G-Nachweispflicht

    • FFP2-Maskenpflicht (wenn dies aufgrund der Eigenart der Tätigkeit nicht möglich ist, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen)

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten
  • sonstige Workshops, Kurse und dergleichen
    • Regeln wie bei Veranstaltungen
  • Mitgliederversammlungen, Sitzungen von Leitungsorganen von Vereinen
    Unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen – dazu zählen bei Vereinen: Mitgliedersammlungen, Sitzungen von Leitungsorganen (Vorstandssitzungen), Zusammenkünfte von Rechnungsprüfer*innen – sind zulässig …
    • sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist

    • mit FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und im Freien, wenn Mindestabstan nicht eingehalten wird

    • 2-Meter-Mindestabstand möglichst beachten

  • Kulturangebote, Kulturvermittlung an/mit Schulen

    In Schulen gilt bis zumindest 26. Feber 2022 die Risikostufe 3 gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021/22.

    • Besuche von Veranstaltungen, Unterrichtsangebote außerschulischer Einrichtungen oder Personen sowie die Kooperation von Schulen mit solchen Personen oder Einrichtungen dürfen nicht durchgeführt werden.
    • Kulturveranstaltungen in Räumen von Schulen sind nur zulässig, wenn kein Kontakt zwischen den externen Nutzer*innen der Schulräume und dem Lehrpersonal sowie Schüler*innen erfolgt. Außerdem gelten die Bestimmungen gem. 6. COVID-19-SchuMaV für Zusammenkünfte (FFP2-Pflicht, 2-G-Nachweis …)

BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN:

1-G-Nachweis: gültiger Corona-Impfnachweis

2-G-Nachweis: gültiger Genesungsnachweis oder gültiger Coronoa-Impfnachweis

2-G-PLUS-Nachweis: gültiger Gesensungsnachweis oder gültiger Corona-Impfnachweis PLUS zusätzlich ein negativer maximal 48 Stunden alter PCR-Test  (außer für Personen, die in den letzten 90 Tagen molekularbiologisch bestätigt eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben und dies nachweisen).
Wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass aus Gründen mangelnder Verfügbarkeit oder einer nicht zeitgerechten Auswertung ein gültiger PCR-Testnachweis nicht vorgewiesen werden kann, reicht statt eines PCR-Tests auch ein max. 24 Stunden alter negativer Antigentest einer befugten Stelle plus FFP2-Maske.

2-G-PLUS-plus-Booster-Nachweis (Booster+-Regel):
– Nachweis einer Boosterimpfung
(dritte Impfung nach zwei Impfungen mit einem zugelassenen Impfstoff)
ODER
Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 und Nachweis einer Zweitimpfung mit Pfizer, Moderna, AstraZeneca)
UND
– maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test (außerhalb Wiens: maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test)

2,5-G-Nachweis: gültiger negativer PCR-Testnachweis oder gültiger Genesungsnachweis oder gültiger Corona-Impfnachweis

3-G-Nachweis: gültiger negativer Antigen-Testnachweis (in Wien sind weiterhin keine Selbsttests gültig!) oder gültiger negativer PCR-Testnachweis oder gültiger Genesungsnachweis oder gültiger Corona-Impfnachweis

 

Gültiger Corona-Impfnachweis:

  • Nachweis über eine Zweitimpfung bis 180 Tage (für Personen unter 18 Jahren 210 Tage; bis 31. Jänner 2022 für alle 270 Tage) nach der Zweitimpfung
  • Nachweis einer Erstimpfung von Genesenen bis 180 Tage (für Personen unter 18 Jahren 210 Tage; bis 31. Jänner 2022 für alle 270 Tage) nach der Impfung, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR-Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag
  • Nachweis einer dritten oder weiteren Impfung mit zentral zugelassenem Impfstoff bis 270 Tage nach der Impfung, wenn diese mindestens 90 Tage (bis 31. Jänner 2022: mindestens 120 Tage) nach einer Zweitimpfung oder Impfung nach Gesenung erfolgt ist

 

Gültiger Genesungsnachweis:

  • Gültiger Nachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Corona-Infektion

 

Gültiger PCR-Testnachweis:

  • Nachweis eines negativen PCR-Tests durch eine befugte Stelle, wenn die Testung nicht länger als (in Wien:) 48 Stunden zurückliegt (außerhalb Wiens: nicht länger als 72 Stunden zurückliegt)

 

Gültiger Antigen-Testnachweis:

  • Nachweis eines negativen Antigen-Tests, wenn die Testung nicht länger als 24 Stunden zurückliegt

 

Maßgeblich für die Gültigkeit der Nachweise ist der Zeitpunkt des Zutritts zu einer Veranstaltung.

Der Nachweis muss während der Zeit der Anwesenheit bei einer Veranstaltung von den betreffenden Personen bereitgehalten werden.

 

Ausnahmen für Kinder und Schüler*innen:

  • Kinder bis einen Tag vor dem 6. Geburtstag: Kein 1-, 2-, 2,5- oder 3-G-Nachweis erforderlich, keine FFP2-Masken- oder Mund-Nasen-Schutz-Tragepflicht

  • Kinder vom 6. Geburtstag bis 1 Tag vor dem 14. Geburtstag: Bei FFP2-Maskenpflicht reicht auch ein Mund-Nasen-Schutz

  • Kinder vom 6. Geburtstag bis 1 Tag vor dem 12. Geburtstag brauchen außerhalb Wiens keinen 2-G-Nachweis, in Wien benötigen Kinder vom 6. Geburtstag bis 3 Monate nach dem 12. Geburtstag entweder einen 2-G-Nachweis oder einen PCR-Test (gilt 72 Stunden) oder einen Antigen-Test einer befugten Stelle (bis 48 Stunden gültig) oder einen vollständigen Corona-Testpass („Ninja-Pass“).

  • In Wien: Bei Schüler*innen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen (mehr oder weniger bis zum Ende des Schuljahrs, in dem das 15. Lebensjahr vollendet wird) und die älter als 12 Jahre plus 3 Monate sind, kann statt eines 2-G-Nachweises ein negativer PCR-Text (max. 48 Stunden alt) vorgelegt werden (gilt nicht für Clubs, Diskotheken, Tanzlokale sowie nicht für Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen)

  • Bei Schüler*innen im schulpflichtigen Alter, wird ein Corona-Testpass mit allen vorgesehenen Testungen pro Unterrichtswoche einem 2-G-Nachweis gleichgestellt (auch auch am sechsten und siebenten Tag nach der ersten Testung).

 

Ausnahmen für Schwangere:
(Schwangerschaft muss mit ärztlicher Bestätigung nachgewiesen werden)

  • Bei FFP2-Pflicht dürfen Schwangere statt einer FFP2-Maske einen Mund-Nasen-Schutz verwenden.

  • Bei 2-G-Regel (ab 11. Jänner aber nicht bei 2-G-PLUS-Regel und bei 2-G-PLUS-plus-Booster-Regelung) dürfen Schwangere statt eines Genesungs- oder Impfungsnachweis einen (in Wien maximal 48 Stunden alten) negativen PCR-Test nachweisen.

 

Ausnahmen für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können:

  • Bei 2-G-Regel, 2-G-PLUS-Regel oder 2-G-PLUS-plus-Booster-Regelung darf für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können, ein (in Wien maximal 48 Stunden alter) negativer PCR-Test akzeptiert werden.

 

 

Kontaktdatenerhebungspflicht:

Von der Betreiber*in des Veranstaltungsortes oder der Betriebsstätte oder der für eine Veranstaltung verantwortlichen Person sind zu erheben, 28 Tage aufzubewahren und danach zu vernichten sowie auf Aufforderung durch die zuständige Gesundheitsbehörde an diese weiterzuleiten:

  • Name
  • Telefonnummer oder/und E-Mail-Adresse

 

COVID-19-Präventionskonzept:

Ein COVID-19-Präventionskonzept hat zu enthalten:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter*innen in Bezug auf Hygienemaßnahmen

Zur Orientierung kann die Checklist der MA 36 dienen.

 

COVID-19-Beauftragte

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden, die zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe haben. Die COVID-19-Beauftragte ist Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

 

Anzeige bei örtlich zuständiger Gesundheitsbehörde:

Zulässige Veranstaltungen/Zusammenkünfte mit 51bis250 Personen müssen mindestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden – in Wien per E-Mail an veranstaltung@ma15.wien.gv.at

Dabei ist anzugeben:

  • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der für die Zusammenkunft verantwortlichen Person
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
  • Zweck der Zusammenkunft
  • Anzahl der Teilnehmer*innen

 

Bewilligung durch örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde:

Für zulässige Veranstaltungen/Zusammenkünfte mit mehr als 250 Personen ist eine Bewilligung durch die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erforderlich. Die Entscheidungsfrist dauert ab Vorlage aller erforderlichen Unterlagen 2 Wochen.

Erforderliche Unterlagen:

  • COVID-19-Präventionskonzept
  • Angabe von:
    • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der für die Zusammenkunft verantwortlichen Person
    • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
    • Zweck der Zusammenkunft
    • Anzahl der Teilnehmer*innen

In Wien ist dafür bei Veranstaltungen nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz die MA 36 zuständig.

Wenn es sich um eine nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz anzeigepflichtige oder anmeldepflichtige Veranstaltung handelt, dann sind diese beiden Formulare ausgefüllt der Anzeige oder Anmeldung bei der MA 36 – event@ma36.wien.gv.at – anzufügen:
> Antrag auf Bewilligung einer Veranstaltung gemäß § 12 Abs 2 2. COVID-19-Öffnungsverordnung
> Beilage zum Antrag für Bewilligung von Veranstaltungen (Checkliste)

Für Bewilligung von Veranstaltungen in gewerblichen Betriebsanlagen ist das zuständige Magistratische Bezirksamt zuständig.

Wenn die Zusammenkunft keine Veranstaltung nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz ist (z. B. Vorträge, Workshops etc.) muss die Bewilligung bei der MA 15 eingeholt werden: veranstaltung@ma15.wien.gv.at
 

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Weitere Informationen:

Empfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsument*innenschutz für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur (Version 3):

https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:3d7791f7-7418-4a7a-ab7e-5ed040e141cb/Empfehlungen%20f%C3%BCr%20die%20inhaltliche%20Gestaltung%20eines%20COVID-19-Pr%C3%A4ventionskonzeptes%20f%C3%BCr%20Veranstaltungen%20im%20Bereich%20von%20Kunst%20und%20Kultur.pdf

Mustervorlage des Roten Kreuzes für ein COVID-19-Präventionskonzept:

https://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/Katastrophenhilfe_Checklisten/Coronavirus/OeRK_Covid_Praeventionskonzept-final.pdf

Die Mustervorlage des Roten Kreuzes für ein COVID-19-Präventionskonzept als bearbeitbares Textdokument:
Mustervorlage für ein COVID-19-Präventionskonzept als docx-File

PDF-Buch der WKO: „Leitfaden zur korrekten Durchführung von Veranstaltungen nach den COVID-19 Regelungen“ (Preis: 16 Euro):
https://webshop.wko.at/va-covid19

 

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden. Voraussetzung für eine solche Eignung sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Die COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

Online-Kurs für COVID-19-Beauftragte:

Für COVID-19-Beauftragte bietet das Rote Kreuz einen (durchaus empfehlenswerten, aber kostenpflichtigen) Online-Kurs an. Der Online-Kurs besteht aus 8 Modulen, die zu beliebigen Zeiten abgerufen werden können. Bei zusätzlichen Fragen steht Euch ein Expert*innen-Team unterstützend zur Verfügung. Nach Absolvierung der 8 Module …

  • kennt ihr die für eine*n COVID-19-Beauftragten erforderlichen Grundlagen
  • könnt ihr ein COVID-19-Präventionskonzeptes fachlich fundiert umsetzen
  • seid ihr für die Tätigkeit des/der COVID-19-Beauftragten optimal vorbereitet
  • und erhaltet ihr eine Teilnahmebestätigung

https://wissen.roteskreuz.at/enrol/index.php?id=15