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Afropology

 

 

Projektbeschreibung

ist der Versuch, afrikanische Immigranten nicht in einem anonymen Underground- Ghetto verkommen zu lassen, sondern einen Dialog aufzubauen, der ein deutlich anderes Gesicht zeigt als die dumpfe Primitivität, mit der Hans Dichands Kronenzeitung seit mehreren Jahrzehnten die Menschen verhetzt. Nebenbei gesagt müsste dieser Mann schon längst wegen Wiederbetätigung und Volksverhetzung vor Gericht stehen – stattdessen kniet und schleimt Österreichs politische Elite um seine Gunst... Ekelerregend! Der Ansatz hat Modellcharakter für eine Form der Crosscultural Communication – ohne Afrika würde es uns gar nicht geben (nach neuesten Genrückführungen). Die Wiege der Menschheit verkommt zum Selbstbedienungsladen und Sündenbock...  Die Notwendigkeit, Entwicklungspolitik in einem neuen Kontext zu sehen und dementsprechende Maßnahmen zu setzen, kann Konflikte und potentielle gesellschaftliche Krisen vorweg nehmen. Der erschreckende Zulauf, den rechtsradikale, rassistische Parteien von Seiten jugendlicher Wähler verzeichnen, ist mehr als ein Alarmzeichen – es ist eine Schande. Die unglaubliche Frechheit und Selbstverständlichkeit, mit der rechte Politiker das System der Demokratie benützen (Präsidentenwahl), erscheint mir nach einem dreimonatigen Aufenthalt in Chile umso unerhörter – es ist, als ob immer die gleiche alte Schallplatte hängengeblieben wäre... Schade.

Selbstbeschreibung


Johannes Krecka Kosmolowsky
*geboren am 22.12.1953 in Wien

Seit meiner Kindheit neugierig auf alles Unbekannte, beobachte ich leidenschaftlich Natur, Menschen und Tiere. Die unterschiedlichen Formen von Musik, Ritualen und Kunst führten mich automatisch zur Ethnographie und Ethnomusikologie.

Durch Musizieren mit Vertretern außereuropäischer Kulturen (Indien, Thailand, Nigeria), besteht für mich die größte Lust in der Improvisation mit verschiedenen Instrumenten.
Als Graphiker habe ich versucht, Musiktheorie und die Kunst der Farbe zu synchronisieren und in ein modernes System zu packen.

Als Künstler genieße ich die Freiheit, eigene Grenzen abzustecken und gegebenenfalls zu überschreiten. Das kann man als Glück bezeichnen, welches hart erkämpft werden muss, da der Spielraum unserer Kultur durch wirtschaftliche und geistige Zwänge immer kleiner wird.  Die Toleranz und Weltoffenheit der 60er und 70er Jahre verkommt zunehmend zur Kopiervorlage für die Vermarktung einer falschen Retro-Romantik.

Wer gelernt hat, eigenständig zu denken, sollte heute kräftig davon Gebrauch machen...